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Der Karpfen
Der Karpfen gehört zu den Urahnen der Gattung Fisch und
lässt sich bereits inFossilienfunden aus der Tertiärzeit nachweisen.
Die Wildform des Karpfen (Schuppenkarpfen) war ursprünglich nur in den
Flußsystemen des Schwarzen und Kaspischen Meeres beheimatet,
doch im Mittelalter wurde der Fisch durch Mönche bis nach Nordeuropa gebracht.
Die Stammform des Karpfens hat einen kräftigen,
walzenförmigen Körper und eine lange Rückenflosse,
während die Afterflosse kurz ist.
Um das Maul sind sie durch zwei Bartfäden gekennzeichnet.
Im Schlund haben sie dreireihige Zähne mit stark ausgeprägten Kauflächen.
Sie können bis zu einer länge von 1,30 m heranwachsen und ein Gewicht
von über 80 pfund erreichen ein Traum jedes gleichgesinnten".

Karpfen haben einen verhältnismäßig hohen Körper und einen
bräunlichen oder grau schwarzen Rücken. Ihre Körperseiten
sind golden bis rostfarbig.Die Färbung des Karpfen ist sehr veränderlich.
Karpfen aus Flüssen oder Baggerseen sind heller,
die aus verschlammten Teichen sind dunkler.Der Karpfen lebt tagsüber
meist zurückgezogen im Schutz von Wasserpflanzen oder ist in der mittagssonne
an der öberfäche zu finden.
Nachts wühlt er den Boden auf,
bis zu einer Tiefe von 10 cm wühlt er nach wirbellosen
Kleintieren und Pflanzenteilen. Er wagt sich auch in das
Oberflächenwasser der Uferzone, wo er mit schmatzenden Geräuschen alles Freßbare
(Algen, Plankton, Anfluginsekten,selbst Fischbrut) aufnimmt.
Gegenüber Wasserverschmutzung und Sauerstoffarmut ist der Karpfen
recht unempfindlich, weswegen man ihn auch in Abwasserfischteichen einsetzt.

In der Laichzeit (Mai bis Juli) erfolgt bei Wassertemperaturen
von 18-20 Grad C die Ablage von ca. 1 mm großen Eiern
(200.000 bis 300.000/kg Körpergewicht) im Flachwasser an Pflanzen.
Die nach 3-5 Tagenschlüpfenden Larven hängen zunächst mittels Klebdrüsen
1-3 Tage an Pflanzen.Nach dieser Ruhephase schrauben sie sich zur Oberfläche,
um die Schwimmblase mit Luft zu füllen. Die schwimmfähige Brut nimmt alsbald
Rädertiere, einzellige Algen und Kleinkrebse auf,um später auf größere wirbellose
Bodentiere zurückzugreifen. Geschlechtsreif werden die Fische
meist erst im vierten oder fünften Sommer.Noch heute ist der
Karpfen einer der wichtigsten Fisch
für die Gewässerwirtschaft inzwichen ist er weltweit verbreitet.
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